Ende letzten Jahres haben wir überlegt gemeinsam den Aufruf zum Plastikfasten in 2020 wieder zu starten. Das letzte Mal hatte das kunZstoffe 2018 dazu aufgerufen. Also wurde es mal wieder Zeit…und zu zweit macht es umso mehr Spaß einen Blog darüber zu schreiben.
…DAs sind wir: Peggy und Vera
Rechts sitzend, dass bin ich: Peggy, überzeugte Pflanzenfresserin und Radfahrerin, Mama aus Leidenschaft, Naturliebhaberin und begeisterte Barfuß-Geherin …. Vor 3 Jahren stolperte ich quasi in die kunZstoffe-Ideenwerkstatt. Ab da drehte sich vieles für mich um Umwelt- und Ressourcenschutz, Abfallvermeidung und Konsumgewohnheiten … zunehmend auch in meinen Alltag. So verliere ich mich seitdem regelmäßig auf meiner Suche nach Impulsen für einen bewussteren Lebensstil und nach praktisch umsetzbaren Alternativen. Eine Herzensangelegenheit von mir sind die Kleinsten und Kleineren: mit Ihnen gemeinsam zu träumen, zu plaudern, zu bewegen und zu handeln für eine gesündere (Um)Welt.
Bewusst faste ich Plastik jetzt zum zweiten Mal. Zunehmend stolpere ich über die Vielzahl an unnötige Verpackungen beim Einkauf. Mir geht es nicht darum, von jetzt auf gleich gar kein Plastik mehr zu verwenden. Ganz im Gegenteil, ich finde die Existenz von Plastik hat hier und da auch seine Berechtigung. Mir geht es um die Möglichkeit Neues zu entdecken, unseren Konsum abzuwägen und unsere Gewohnheiten zu hinterfragen. Ich wünsche mir, dass die Zeit Spaß bringt und statt des Gefühl von Verzicht ein „YEAH“ auslöst etwas Gutes zu tun.

Und ich bin Vera. Ich faste Plastik zum ersten Mal. Auch wenn ich mich schon länger für einen plastikärmeren Alltag interessiere, habe mich bisher aber etwas davor gedrückt. Auf einige Sachen (wie immer den Beutel mit zum Einkaufen nehmen, Leitungswasser aus der eignen Flasche zu trinken, etc.) habe ich mich gewöhnt. Andere Sachen lasse ich dann aber doch immer wieder schleifen. So richtig konsequent war ich da bisher noch nie. Ich glaube Gewohnheiten und Bequemlichkeit sind stärker in mir verankert, als ich manchmal wahr haben will. Aber das werde ich die nächsten 40 Tage hoffentlich überwinden und mir neue – plastikarme – Gewohnheiten aneignen.
Wir werden als Familie die #Plastenzeit beschreiten und rechnen mit so einigen Hindernissen. Spontan fallen mir zum Beispiel die praktischen Einwegwindeln, Chips abends auf der Couch oder die laktosefreie Milch – die es nur im Tetrapak gibt – ein. Ich freue mich darauf euch von unseren Erfahrungen, Schwierigkeiten und Ausrutschern zu berichten.
