Aller Anfang ist…

gar nicht so schwer! So war es zumindest bei mir… bis ich bei meinem ersten #PLASTENZEIT-Einkauf in die erste unbedachte Falle getappt bin. Aber vorerst zurück zum Auftakt: der fand am vergangenen Di, 25.02. bei uns im krimZkrams-Laden statt. Tatkräftige Unterstützung haben wir dabei von Anna von der AG Abfall vom Ökolöwen, Christian vom BUND Leipzig und von Frau Seyffarth von der Stadtreinigung Leipzig erhalten. Vielen Dank an euch!! In unserem Ideenraum konnten sich Interessierte, Neugierige, Spontane und angehende Plastikfaster*innen erste Eindrücke und Impulse für weniger Plastik im Alltag holen, einen Starter-Kit zusammenstellen, sich in de Bücher-Ecke berieseln lassen und sich den Bauch mit leckeren Snack’s vollschlagen.

Regen Austausch gab es gemeinsam mit Anna vom Ökolöwen über die von der AG-Abfall entwickelte „Verpackungs-Ampel“ der Frage welche von den zahlreichen Verpackungsarten denn jetzt nun die ökologischste sei und wie kann man diese als Verbraucher erkennen. Da ist es nicht ganz leicht den Überblick zu behalten. Mehrwegglas statt Einwegglas… soweit klar. Recycelte PET-Flasche statt Mehrweg(plastik)Pfandflasche… Aha! Und selbst bei den Getränkekartons gibt es Unterschiede, die den einen „besser“ machen als den anderen. Ich dachte immer Verbundstoffe, d.h. Verpackungen die aus mehreren Schichten verschiedener Materialien bestehen und nur schwer bzw. überhaupt nicht trennbar sind, sind so oder so ein Problem…. zumindest was die Entsorgung angeht. Und das ist anscheinend auch die Erklärung für das Ampelsystem. Für die Kategorisierung der Verpackungen spielen ja nicht nur die Entsorgungs- und Recyclingmöglichkeiten eine Rolle, sondern auch der Herstellungsprozess, Gewicht, Transportwege…. Ein spannendes Thema, welches ich in den nächsten Wochen auf jeden Fall weiterverfolgen werde!

Querbeet Ideen für Alternativen mit weniger oder gar kein Plastik

Verpackungsampel der AG Abfall vom Ökolöwe

Die ersten Tage

Tag 1 und Tag 2 waren ein Selbstläufer: kein Einkauf, also auch keine Herausforderung und keine Fragezeichen. Verpackungsmaterial fiel natürlich trotzdem an und im Abfalleimer landete Plastik in unterschiedlicher Form und Farbe… von der Vorratshaltung und den Dingen die ja noch im Kühlschrank vom letzten Einkauf vor der #PLASTENZEIT lagen. Dann ein notwendiger Einkauf und zwar nicht im Lebensmittelladen, sondern in der Apotheke. Also rein, ausgesucht, da noch was schönes für einen lieben Menschen mitgenommen und wieder raus. In dem Moment habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, wonach ich da gelangt habe. Erst zu Hause habe ich mitbekommen, dass ich mir da eine hübsche Umverpackung aus Plastik eingetütet habe. Das war so kleines Aha-Erlebnis für mich… irgendwie hatte ich mich bei meinen gedanklichen Vorbereitungen ausschließlich auf den Konsum von Lebensmitteln oder meinen Einkauf in der Drogerie konzentriert….

Peggy