Dr. André Matthes ist stellv. Leiter der Professur Textile Technologien und Bereichsleiter für nachhaltige Textilien und digitale Bildung an der Technischen Universität Chemnitz. Dr. André Matthes verfügt über umfassende Expertise in der textilen Materialanalyse, Maschinenentwicklung und Prozessanalyse in der gesamten textilen Prozesskette, insbesondere in den Bereichen Faser-, Garn- und Stoffherstellungstechnologien, Garnzuführungssimulation, Mess- und Sensortechnik. In den letzten Jahren hat er sich verstärkt auf die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in universitäre Lehrveranstaltungen und die Verbreitung textiler Nachhaltigkeitsthemen durch Veranstaltungen, Vorträge und die Sustainable Textile School konzentriert. Seine jüngsten Forschungsaktivitäten betreffen neue textilbasierte Entwicklungsansätze im Bereich der naturfaserbasierten Textilien.
Kontakt: tu-chemnitz.de/mb/tt/forschung_nature.php

Anna Spenn ist 1985 in Magdeburg geboren und aufgewachsen. Bereits mit 7 Jahren begann sie sich mit der Veritas – Nähmaschine ihrer Mutter anzufreunden. Seit ihrer Schulzeit absolvierte sie zahlreiche Praktika im Bereich Modedesign, Schnittgestaltung und Schneiderhandwerk. Zunächst begann sie allerdings Soziologie und Französistik in Leipzig zu studieren. Die Analyse der Bedeutung von Kostümierung und Maskerade im französischen Film und Theater bedeutet sowohl das Ende ihres Studiums als auch den Einstieg in die Ausbildung zur staatlich geprüften bekleidungstechnischen Assistentin (eine sportliche Rundumausbildung im Bekleidungsbereich, für die es in dieser Region gar keine Arbeitsplätze gibt).
Seit 2012 ist sie freiberuflich als Designer-Maker für nachhaltige Kleidung sowie als Kostümbildnerin tätig (u.A. Sebastian Weber Dance Company, Flugfisch Tanzerei und obART) und leitet Workshops für nachhaltiges textiles Handwerk und textile Gestaltung für Jugendliche und Erwachsene.
Neben dem Fokus auf nachhaltige, faire und bedarfsorientierte Produktion von Kleidung hat sich mit der Zeit ihre Begeisterung für die positiven sozialpsychologischen Effekte von handarbeiterischer Tätigkeit und persönlich – unikater Kleidung entwickelt und sie um Kooperationen mit sozial engagierten Projekten bereichert.
Dank eines Arbeitsstipendiums der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen konnte sie für den Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe das Projekt „gemeinsam schultern“ realisieren: Schultertücher gefertigt aus recycleten Stoffen als Werbeträger für die wichtige Arbeit des bff.
Kontakt: www.spenniundkleid.de

Anna Zeitler hat Modedesign in Trier und an der Burg Giebichenstein in Halle studiert. Seit 2016 arbeitet sie als selbstständige Designerin und Referentin mit dem Ziel Bewusstsein für nachhaltigen (Kleidungs-) Konsum anzuregen. Themenschwerpunkte sind Nachhaltigkeit, Konsumverhalten, Textilindustrie und Upcycling. Seit 2016 entwickelt sie im Bildungsteam bei Future Fashion Forward e.V. Konzepte für Work-shops an Schulen. Seit 2017 engagiert sie sich im FairSchnitt-Projekt der Organisation FEMNET e.V. als freiberufliche Multiplikatorin. Für ein Jahr arbeitete sie neben ihrer selbstständigen Tätigkeit als künstlerische Mitarbeiterin im Textildesign an der Burg Giebichenstein. Sie lebt und arbeitet in Halle (Saale).
Kontakt: www.annazeitler.de

Anne Ihm ist in Leipzig geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium der Kunstgeschichte (mit Schwerpunkt Modegeschichte) und Philosophie absolvierte sie eine Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin. Gleichzeitig arbeitete sie in der Schneiderei von M.in.C im Leipziger Süden. Seit 2010 ist sie im Beschaffungsmanagement für Second Hand-Kleidung tätig. Nach 10 Jahren Erfahrung im Mode- und Bekleidungsbereich hat Anne Ihm 2016 ihr eigenes Label IHM – Sustainable Fashion gegründet und einen Laden – den Peperoni Store – im Leipziger Westen eröffnet. Das Label legt besonderen Wert auf regionale Produktionsketten und Kleidung, die aus Gebrauchsstücken gefertigt wird.
Kontakt: https://www.instagram.com/ihm_fashion___/

Anne-Sophie Müller ist Co-Gründerin von TRASH GALORE und verfügt über mehrjährige Arbeit in selbstorganisierten Strukturen. Dass vor allem die Textilbranche einen nachhaltigen Wandel umsetzen muss, zeigte ihr ihre mehrjährige Arbeit auf der Fashion Week Berlin. Erfahrungen aus der Organisation und dem Leben in Kollektiven bringt sie u.a. mit aus ihrer Wohnsituation, diversen Kulturprojekten und dem Aufbau der Organisation eines gemeinnützigen Materialmarktes in Leipzig.
Kontakt: www.trashgalore.de

Annett Kalaizis ist Inhaberin des Maßatelier Kalaizis. Ihre Tätigkeitsfelder umfassen unter anderem Maßanfertigungen für Braut- und Festbekleidung, Accessoires wie Krawatten, Blüten, Gürtel, Feintäschnerarbeiten, Lederaccessoires sowie Umarbeitungen, Upcycling und Reparaturen uvm.
Kontakt: www.massatelier-kalaizis.de

„Hauptberuflich spinn ich die Fäden für Begegnung und Beratung für Senioren im Leipziger Osten, nebenberuflich probiere ich mich mit Erziehern und Kurskindern in der eigenen Werkstatt in der Verarbeitung von Alltagsmaterialien aus. Nicht selten verhedern sich Wolle, Plastik, Stoffe und Papier zu nützlichen Alltagshelfern.“
Kontakt:
https://www.seniorenbuero-ost.de/
http://www.alltagsinstitut.de/

Aurelia Becker arbeitet als freiberufliche Modedesignerin mit dem Fokus auf einen alternativen Umgang mit gebrauchten Textilien. Das Studium an der Kunsthochschule Halle ist der Ausgangspunkt für die gestalterische Auseinandersetzung mit Altkleidern und die theoretische Überlegung wie wir für unsere Kleidung neuen Wert generieren wollen. Dem folgt ein Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und damit das übergreifende Ausstellungsprojekt zu der Branche rund um unsere Alttextilien und der Frage: Wohin mit all den Kleidern?  Antworten findet sie in dem Umgang mit Kleidung, in der Hingabe zur Handarbeit, in der Handlung.Die Vermittlung von greifbaren und nicht-greifbaren Wissen ist dabei Ziel ihrer Ausstellungen, Workshops und Gestaltungsarbeit.
Kontakt: https://www.instagram.com/aurelia___becker/

Dana László da Costa ist 1993 in Campos do Jordão, Brasilien, geboren. Sie lebte in verschiedenen Orten in Brasilien bis sie 2013 nach Berlin umzieht. 2015 begann sie ihr Studium in Textile-Künste an der Kunsthochschule Burg Giebischenstein. 2019 durch ein Auslandsemester und verlängertem Aufenthalt in Mittelamerika wächst ihre Begeisterung für die handwerkliche Arbeit sowie auch Färben mit Naturfarben. Ihre Interessen liegen besonders in Stickerei, Weben als auch Papierschöpfen. Einen besonderen Wert legt sie auf verschiedene nachhaltige Materialien sowie Techniken – mit dem Interesse nachhaltigen Schmuck zu kreieren. Parallel zu ihrem künstlerischen Studium begann sie 2020 Ohrringe und Ketten aus Seide unter dem Namen Adauish anzufertigen und verkaufen.
Kontakt: instagram.com/adauish/

Dr. Dirk Scheffler ist selbstständiger Umweltpsychologe und Gemeinwohl-Berater bei der gemeinwohlbilanzierenden e-fect eG. Vom Büro in Leipzig aus evaluiert er Förderprogramme und Projekte in den Feldern Natur- und Klimaschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Als Gemeinwohl-Berater begleitet er Unternehmen bei der Erstellung von Gemeimwohl-Bilanzen, z. B. teilAuto Leipzig oder die Gemeinhardt Serice GmbH. Im Vorstand des Gemeinwohl-Ökonomie Mitteldeutschland e.V. und in der Regionalgruppe Leipzig-Halle koordiniert er die dortigen Aktivitäten und hält Vorträge rund um die Themen nachhaltige Entwicklung von Unternehmen und suffizienteLebensstile. Bezüge zu nachhaltigen Textilien hat er als Konsumt von nachhaltigen Textilien, als ehemaliger Leiter von Workshops für Auzubildende zum Thema soziale Sicherheit und Globalisierung sowie durch Erfahrungen im eigenen Umfeld mit der Online-Vermarktung von textilen Wohn- und Modeaccessoires.
Kontakt: www.e-fect.de

Inspiriert durch die Erfolgsgeschichten von „Nordwolle“ und „Fibershed“ möchte Wolle von der Scholle mit der Produktion von regional und ökologisch erzeugter Schafwolle im Raum Leipzig beginnen. Dazu soll in einem ersten Schritt die Wolle der Parthe-Schafherde des Schäfers André Wolf und des NABU zu einem Handstrickgarn versponnen werden. Es handelt sich um die seltene Rasse der Leineschafe, die auf den Wiesen entlang der Parthe in und um Leipzig so wie an der Kulkwitzer Lache weiden.
Kontakt: Wolle von der Scholle

Eva Howitz ist Diplom-Modedesignerin. Seit Ende ihres Studiums 2008 an der Burg Giebichenstein Halle ist sie sowohl Designerin/ Inhaberin der internationalen Modemarke howitzweissbach, wie auch als Dozentin für Modegestaltung und Modetheorie tätig. Das Label howitzweissbach sieht sich an der Schnittstelle von Konzeptkunst und Modedesign immer unter der Einbeziehung regionaler Strukturen. Vertrieb und Marketing findet international statt. Fashionweeks in Mailand, Paris, Moskau, Ljubljana, sind nur einige Stationen die hier genannt seien. Die Schwerpunkte der Lehre & Forschung liegen im Bereich der Nachhaltigkeit im Design, Designprozessen und der Förderung eigenständiger Designsprachen.
Kontakt: www.howitzweissbach.com

Fern Liberty Kallenbach Campbell ist am 14.02.1995 in Manhattan, New York geboren.
2015 hat sie angefangen in Halle an der Burg Giebichenstein Kommunikationsdesign zu studieren, belegte zwei Gastsemester in der Textilkunst und gewann 2019 mit einem ihrer Teppiche den Kunstpreis des Förderkreises der Freunde der Augenklinik.
Als größtes Spielzeug hat sie sich schon immer selbst verkleidet – mit zehn Jahren dann angefangen die Entwürfe zu zeichnen und zu nähen. Das rein Technische hat ihr aber schnell nicht mehr so viel Freude bereitet. Lieber drauf los gehen. Viele Materialien mischen. „Du kannst es nicht bügeln, du kannst es nicht waschen und dann hatte ich keinen Bock mehr es tragbar zu machen.“
Heute arbeitet Fern häufig mit textiler Assemblage, sie näht, tuftet und stickt. Sie thematisiert ihre Selbstbestimmung als Frau, Extasen und Abgründe und die Stimmen der Ungehörten.
Kontakt: https://www.instagram.com/fernlibertykraut

„In meiner Arbeit kitzele ich gerne die Weisheit der Vielen zutage – ob als Trainerin, Coach, Moderatorin oder Kulturvermittlerin. Unterwegs in Museen, Kulturinstitutionen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen schaffe ich den Raum und setze Impulse für früchtetragenden Austausch. Ich freue mich, wenn es mir gelingt, Menschen in den Dingen, die ihnen am Herzen liegen, voran zu bringen.“
Kontakt: www.henriettepanik.de

Josephine Hage ist Sozialwissenschaftlerin mit einem Master in Public Policy. Sie engagiert sich seit über zehn Jahren in Projekten für die Kultur- und Kreativwirtschaft und hat an zahlreichen Kultur- und Kreativwirtschaftsberichten in Deutschland mitgewirkt. Seit 2017 arbeitet sie in der Projektleitung von KREATIVES SACHSEN. In verschiedenen Pilotprojekten bringt Josephine Querdenker*innen und Perspektivwechsler*innen aus der Kreativszene mit Unternehmen anderer Branchen zusammen. Josephine lebt in Leipzig und pendelt zwischen digitalen Räumen, Chemnitz, Dresden und vielen weiteren Orten, an denen Menschen zu treffen sind, die Dinge bewegen wollen.
Kontakt: www.kreatives-sachsen.de

Marie -Luise Rief studiert Design im Bereich Mode an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und vertritt auf dem Kongress das Label Luxaa aus Leipzig. Luxaa steht für die Leidenschaft und den Anspruch, innovative Materialien mit einem zeitlosen Design und nachhaltigen Rohstoffen in minimalistischer Statement-Mode zu vereinen.
Kontakt: www.luxaa.de

„Wolle ist für mich nicht nur ein alt bekanntes Handwerksmaterial. Viel mehr eine Leidenschaft. Sie begleitet mich sowohl privat beim Pullover und Socken stricken sondern auch in der wissenschaftlichen und praktischen Auseinandersetzung während meines Bachelors an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, im Fachbereich Textil Design. Vom Färben mit Pflanzenstoffen,analysieren des Prozesses der Rohwolle bis hin zum verspinnen, verweben und veredeln lokaler Wolle, ist meine Faszination breit gefächert. Die natürlichen Ressourcen ökologisch und nachhaltig nutzen sind dabei meine Hauptmerkmale.“
Kontakt: https://www.instagram.com/puemdepom/

Mutantos stellt als (bislang) ein Ein-Mann Unternehmen Kletter-Ausrüstung her. Mutantos möchte eine regionale Alternative zu den großen Herstellern bieten und mit Qualität, individuellen Produkten sowie simplen Lösungen punkten.
Kontakt: www.mutantos.de

Katja Großers Kompetenz ist das Beraten und Vernetzen. Sie studierte Kultur und Management (Hochschule Zittau/Görlitz (FH), Kunstakademie Vilnius). Nach mehreren Stationen an den Schnittstellen zwischen Kunst und Wirtschaft arbeitet sie seit 2010 an und mit der regionalen Kultur- und Kreativwirtschaft, u.a. für das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes und die Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft.
Kontakt: www.kreatives-sachsen.de

Räubersachen aus Halle/Saale verleiht ökologische Kleidung neu & gebraucht, gepflegt & repariert.
Kontakt: www.raeubersachen.de

Robyn Chamberlain ist geboren und aufgewachsen in Calgary, Canada. Während ihres Studiums an der Universität, um Goldschmiedin zu werden, nahm sie an einen Webkurs teil, um ihr Interesse an Textilien zu erkunden. Nach ihrem Abschluss verbrachte sie 2 Monate auf Vancouver Island, Kanada, und nahm an einem Webpraktikum teil. Seit ihrem Umzug nach Deutschland im Jahr 2012 hat sie ein Einzelunternehmengegründet, in dem sie handgewebte Schals und handgefertigten Schmuck verkauft. 2018 eröffnete sie ein Ladenatelier in Leipzig Lindenau. Robyn‘s Arbeit konzentriert sich auf die Herstellung hochwertiger moderner Schals, die zu 100% aus Bio-Fasern (Bio-Baumwolle, -Leinen und -Wolle) handgewebt sind. Seit kurzem experimentiert sie auch die Verwendung von recycelten Denimfasern in ihrer Arbeit. Das Hauptaugenmerk ihrer Arbeit liegt auf der Herstellung von Schals, die zu 100% handgefertigt sind und aus nachhaltig hergestellten Materialien bestehen.
Kontakt: www.robynchamberlain.com

Robert Rauhut hat Wirtschaftsingenieurwesen studiert und befindet sich im Masterstudium mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement. Er ist in der GWÖ als Referent aktiv und hält damit Vorträge und Workshops. Dabei sieht er in der Textilbranche bzgl. der sozialen und ökologischen Standards bereits eine nachhaltige positive Entwicklung.
Kontakt: https://web.ecogood.org/de/

Romy Kupfer studierte Wirtschaftsethik, Kommunikationswissenschaften und Soziologie. Nach längerer Station in Kanada kehrte sie nach Leipzig zurück und wurde in der Bioökonomie sowie im kommunalen Nachhaltigkeitsmanagement tätig. Seit 2018 ist sie Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie Regionalgruppe in Leipzig.
Kontakt: https://web.ecogood.org/de/

„Mich interessiert vor allem die Arbeit an den Schnitstellen Bildung-Handwerk-Design und Kunst. Bestenfalls hänge ich überall ein bisschen rum, aber nirgends richtig drin, denn das Experimentieren und das Neue reizt mich. Deshalb finde ich bisher Projektarbeit am Spannensten, obwohl ich auch gern gesichert Geld verdienen könenn würde. Als Selbstständige habe auch ich den steten Kampf zwischen dem sicheren Gehalt und der Freude, mich nicht auf eine Arbeit festlegen zu müssen. Ich reise gern mit Mission, auch wenn das momentan nicht möglich ist. Neben dem Kongress gestalte ich aktuell eine Kinderbibliothek in Heidelberg; mein nächstes Projekt: textile Behilfsmitel für die Arbeit mit Demenzerkrankten.
Kontakt: www.schrueppe-mcintosh.de

Selene Gerber setzt sich seit sieben Jahren als Greenpeace-Ehrenamtliche für Umweltschutz ein. Sie gibt außerdem Workshops und hält Vorträge zu verschiedenen Themen in Schulen.
Kontakt: https://www.leipzig.greenpeace.de/

Simone Weber engagiert sich seit zwei Jahren ehrenamtlich bei Greenpeace Leipzig und im Leipziger Fair Fashion Lab. Sie organisiert dabei u.a. Workshops und Kleidertausche im Rahmen der Fashion Revolution Week.
Kontakt:
https://www.leipzig.greenpeace.de/
https://www.fairfashionlab.de/

Stefan Peters ist Teil des Moderatorenteams des #engmaschig-Kongresses. Wenn er nicht gerade Workshops oder Tagungen moderiert, arbeitet er als Kommunikationstrainer und Hochschuldozent. Ein Highlight war die Moderation einer Fachtagung des Vereins „Arbeit, Bildung, Forschung e.V.“ 2019. Zitat Stefan: „Ich bin sehr neugierig auf die Menschen beim Kongress und möchte mit unserer Moderation den Teilnehmer*innen die richtige Bühne für Ihre Themen bereiten.“
Kontakt: https://www.der-fortbilder.de/

2012 hat sich Stephanie Oppitz mit ihrer Idee, moderne Stoffwindeln zu fertigen und zu vertreiben, selbstständig gemacht. Besonderen Fokus legt sie mit ihrer Firma „Stephanie Oppitz GmbH“ auf die Fertigung vor Ort und die Herkunft der Materialien. Sie hat für ihre Firma eine nachhaltige Produktpolitik formuliert, welches den Schwerpunkt auf verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen legt. Umweltschutz und Klimaschutz als zentrale Elemente der Entscheidungsaspekte der modernen Textilfertigung bestimmen den Alltag in der Firma. Die Stephanie Oppitz GmbH beschäftigt mittlerweile ca. 30 Mitarbeiter*innen, die die wachsende Palette an nachhaltigen Hygieneprodukten im Atelier in Dresden fertigt. Stephanie Oppitz ist verheiratet und hat drei Kinder.
Kontakt: www.windelmanufaktur.com

Udo Krause will mit seinem Partner Andreas Kretschmer als StartUp den Seidenbau wieder in die Lausitz bringen. Die Anzucht der Maulbeeren soll auch lokalen Farmern ein Zusatzeinkommen generieren. Die unter organic – Kriterien gezogenen Raupen liefern Kokons, deren Seide vor allem in der Medizin Anwendung finden soll. Das Unternehmen legt Wert auf reine natürliche Seide (sog. virgin silk), die es so aufgrund der technologischen Entwicklung (High-Tech Anforderungen) und Auslagerung der Garnproduktion nach China nicht mehr auf dem Markt in Deutschland gibt. Eine zum Patent angemeldete Maschine soll die entsprechende „medical-grade“ Seide liefern. Zugleich will das StartUp ein Beispiel liefern für die circular bioeconomy: Die Reststoffe der Produktion werden entweder von einer benachbarten Garnelenfarm oder den Pionieren der Permakultur vor Ort genutzt.
Kontakt: udo.krause@synergymanagement.de

Förderer

#engmaschig – Kongress für Handarbeit und nachhaltige Textilien ist ein Projekt von kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. in Kooperation mit dem GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig und KREATIVES SACHSEN. Es ist gefördert durch Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rats für nachhaltige Entwicklung.