Heute geht’s los… hier unser Starter-KIT zur #PLASTENZEIT

Die nötige Hardware für den Anfang

Das Starter-KIT soll eine kleine Hilfestellung für alle sein, die Lust haben mitzumachen und einen ersten Zugang brauchen. Es geht uns darum, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Wir wollen uns langsam rantasten und nicht direkt den Haushalt und unser Verhalten radikal auf den Kopf stellen.

Viele von unseren Tipps erscheint euch vielleicht bereits als alltäglich und normal, aber letztendlich geht es uns zunächst genau um diese Dinge, die sich einfach im Alltag umsetzen lassen. Wir starten mit unseren TOP 5.

#1 Statt Plastiktüte eine Tasche, Rucksack oder Beutel

So banal wie effektiv wenn es darum geht, unnötiges Plastik im Alltag zu reduzieren. Ob für das Obst und Gemüse im Supermarkt oder beim Shoppen in der City: Alternativen zur Plastiktüte sind vorhanden. Ein Rat unsererseits wäre, sich einen (oder mehrere) Beutel schon an die Wohnungstür zu hängen oder einfach immer im Rucksack dabei zu haben. So steht auch dem Spontankauf nichts im Wege und eine weitere unnötige Plastiktüte wurde eingespart.

#2 für Unterwegs: Flasche mitnehmen – Leitungswasser trinken

Wie wärs mal mit einer wiederverwendbaren Trinkflasche aus Edelstahl oder Glas? Einweg-Plastikflaschen und Trinktütchen sind meistens komplett aus Kunststoff und verursachen einen Haufen Müll. Zusätzlich trifft sich gut, dass Leitungswasser wohl das umweltfreundlichste Getränk ist. Unser Tipp: Wenn ihr unterwegs seid und die Flasche ist leer, aber ihr habt durst, dann gibt es städtische Trinkwasserspender und Läden, die anbieten kostenfrei die Flaschen aufzufüllen (Refill). Check dafür auch www.trinkwasser-unterwegs.de aus.

#3 Vorrats- und Einmachgläser wiederverwenden

Über die Zeit sammeln sich immer wieder Einmachgläser an, die nicht unbedingt im Altglaskontainer landen müssen. Gläser sind leicht zu reinigen, nehmen keine Gerüche an und es gibt sie in allen Formen und Farben. Sie sind super zum Einkochen von Gemüse und Obst, aber auch als Vorratsgläser für Mehl und Reis, sowie Waschmittel und Seife. Unser Tipp: Eine Bandbreite an großen und kleinen Gläsern ist nicht nur super für den Einkauf im Unverpacktladen, auch die DIY-Haushaltsreiniger sind darin gut aufgehoben.

#4 Mehrwegbecher statt Coffee-to-Go

Coffee-to-go-Becher werden schon seit einiger Zeit kritisch gesehen. Sie machen einen Haufen unnötigen Müll. Zum Glück gibt es eigene Mehrwegbecher, die man immer in der Tasche dabei haben kann und einfach über die Ladentheke reicht. Noch entspannter läuft es mit dem Pfandsystem „Recup“, bei dem eine Bandbreite an Bäckereien und Cofee-Shops in Leipzig mitmachen. Dennoch unser Tipp: Wenn man es mal einrichten kann, hinsetzen und den Kaffee aus einer richtigen Tasse in Ruhe trinken.

#5 Im Bad: feste Seife

Flüssigseife steckt immer in Kunststoffflaschen. Sobald sie leer ist, landen diese meistens im Müll. Besser ist auf jeden Fall immer nachfüllen. Unser Tipp: Ersetzen durch ein Stück feste Seife. Diese gibt es zum Beispiel in Papierverpackungen oder auch ganz ohne Verpackung. Die Seife macht ganz ohne Plastik sauber.

Natürlich gibt es noch viele weitere Tipps und Tricks, die wir bei unserer Recherche gefunden haben. Dazu gehören auch Stofftaschentücher, Bienenwachstücher, Brotdosen, etc. Über die Bandbreite an Hilfsmitteln werden wir im Laufe der #PLASTENZEIT noch ein paar Beiträge im Blog schreiben. Außerdem gibt natürlich noch die passenden Workshops bei denen wir Gelegenheit haben vieles gemeinsam auszuprobieren.

Mein Blick in die Gelbe Tonne

Eine Idee zum Schluss:

Fotografiert doch mal euren Haushaltsmüll oder Gelbe Tonne vor dem Plastikfasten und währenddessen und macht euch ein Bild über eure Veränderungen hin zu weniger Plastik.