Tag 36: Plastikwasser

Ich kann es mir nicht verkneifen darauf hinzuweisen, denn eigentlich wissen es alle; Plastik im Wasser – ob in den Meeren, Flüssen oder Ozeanen – es schwimmt unterdessen überall! Insbesondere das Verhältnis Plastik zu Plankton im Ozean entwickelt sich besorgniserregend. Plastik gelangt unterdessen in alle ökologischen Kreisläufe, die es auf der Erde gibt. Auch im Mensch werden zunehmend Substanzen aus Kunststoff nachgewiesen, z.B. Bisphenol A

Ein- und weiterlesen kann mensch sich bei der Heinrich Böll Stiftung – nämlich hier. Neben der Feststellung, das vieles in der Hand und im Handeln eines jedem selbst liegt sind natürlich auch politische Forderung notwendig  – an einer kann sich beteiligt werden und zwar bei der Deutschen Umwelthilfe

Forderung aus der Email-Aktion der Deutschen Umwelthilfe sind:

  • Einführen einer Ressourcensteuer – das Herstellen vieler Verpackungen muss auch viel kosten.
  • Einsetzen für eine verbindliche Abgabe auf Plastiktüten.
  • Verbieten von Mikroplastik in Kosmetika und Reinigungsmitteln.
  • Einführen einer verpflichtenden Mehrwegquote für Getränkeverpackungen.
  • Ausweitung des Pflichtpfandsystems auf alle Einweg-Getränkeflaschen aus Plastik.

Das Umweltbundesamt hat im September 2017 den Runden Tisch zum Thema Meeresmüll abgeschlossen und eine sehr gut lesbare und übersichtliche Broschüre verfasst. Sehr interessant ist, dass es auf unterschiedlichen Ebenen viele Regularien gibt, die jedoch nicht eingehalten werden (mal wieder!).

Schreib uns deinen Kommentar oder deine Erfahrung zum entsprechenden Tag an projekt@kunzstoffe.de
Überleg dir auch, ob dein Name und Kontakt genannt werden soll. Wir stellen es anschließend online. Am 29.03.2018 (Ende der Fastenzeit) kommen wir zusammen und tauschen aus, wie wir weiter machen und was wir mitgenommen haben.